Bau einer Drehorgel

Der Traum

Das Resultat

und dann der Plan

So funktioniert eine Drehorgel

Das Zusammenspiel erfolgt in drei Hauptschritten:

  • Lufterzeugung (Blasebalg): Durch das Drehen der Kurbel wird im Inneren ein Blasebalg (Schöpfbalg) betätigt. Dieser pumpt Luft in einen Windladen, in dem ein konstanter Luftdruck aufgebaut wird.
  • Abtastung des Notenbands: Gleichzeitig wird das Notenband über einen sogenannten Spieltisch oder Abnehmer gezogen.
    • Kein Loch: Der Luftweg bleibt verschlossen; es strömt keine Luft zur Pfeife.
    • Loch im Band: Das Loch gibt eine Bohrung am Abnehmer frei. Dadurch entsteht eine Druckdifferenz, die ein Ventil öffnet.
  • Tonerzeugung: Sobald das Ventil offen ist, strömt die komprimierte Luft aus dem Windladen in die entsprechende Orgelpfeife und bringt diese zum Klingen – ähnlich wie bei einer Blockflöte.bluemich.net +6

Das Orgelgehäuse

Die Windanlage

Plan für die Windanlage

Die Windanlage besteht aus

  • Schöpfbälge: Diese saugen die Luft an und pumpen sie in einen Sammelbalg (Magazinbalg).
  • Magazinbalg: Dieser dient als Speicher und sorgt durch Federdruck für einen gleichmässigen Luftstrom (Winddruck), damit die Töne nicht schwanken.
  • Materialien: Klassische Bälge bestehen aus Holzplatten, die mit flexiblem Leder (oft Schaf- oder Ziegenleder) luftdicht verbunden sind.

Das Schema dazu

Ein Teil aus dem Plan ist gefertigt

Die Windanlage ist gebaut

Sie wird im Gehaüse montiert